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BESTIMMUNG Die tragbaren Beregnungsanlagen dienen zur Vegetationsbewässerung aller Feld- und Gartenanbauten. Sie können zur Anbau-, Saatbewässerung, in der Hackpflanzenerntezeit zum Schutz gegen leichten Bodenfrost eingesetzt werden. Pumpaggregate, Rohre und Formstücke der Beregnungsanlagen können bei Feuerlösch- oder Überschwemmungsrettungsaktionen eingesetzt werden. ANWENDUNGSBEISPIELE
Durch die große Vielfalt der in der Praxis vorkommenden Felder, die bewässert werden
sollen kann keine Universallösung einer in allen Fällen einsetzbaren
Beregnungsanlage präsentiert werden.
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Tragbare Feldberegnungsanlage
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TRAGBARE WASSERBEREGNUNGSANLAGE
Beispiel einer Beregnungsanlage mit Elektropumpaggregat - 400 In diesem Beispiel wird das 400-Elektropumpaggregat betrieben. Die Zuleitung besteht aus 89 mm Rohr und Armatur ( Elemente der N 605-Beregnungsanlage). Die Beregnungsrohrleitung bildet die technische Betriebseinheit (TJE) der Beregnungsanlage. Sie besteht aus Rohren und Armatur, Durchmesser 70 mm (Elemente der M 604-Beregnungsanlage). An der Rohrleitung sind 9 Regner mit 6 mm-Hauptdüse je 18 m montiert. Die Arbeitslänge der technischen Betriebseinheit beträgt 162 m. Vorausgesetzt, dass die Rohrleitung mit den Regnern um 18 m verlegt werden beträgt die Beregnungsfläche 0,292 ha (162x18 m2) Die Leistung eines Regners beträgt 3,4m3/h. Beim Abstand 18x18m gibt das einen Regenfall, der die nominale Gruppenintensität genannt wird, von 10,6 mm/h. Zur Erreichung einer Begießungsdose von 30 mm muss die Rohrleitung an einem Platz 2,8 Std. (30:10,6) beregnen. Unter Berücksichtigung der 0,5 Stunden Zeit für Verschiebung der Seitenrohrleitung und der Voraussetzung, dass die Beregnung in einem 14-Tage-Zyklus bei Einschichtbetrieb 40 Std./Woche ergeben sich 24 Arbeitspositionen >2x40:(2,8+0,5)<>. Bei den angenommenen Bedingungen wird die Beregnungsanlage eine Anbaufläche von 7.0 ha (24x0,292) bei einer Förderleistung der Pumpe von 31m3/h (9x3,4) beregnen.
Siehe schematische Darstellung der Beregnungsanlage und die Spezifikation der Elemente
Die in diesem Beispiel vorgestellte tragbare Beregnungsanlage kann zur Bewässerung aller
Anbauarten in Niederungsgebieten angewandt werden, wo die Differenz
zwischen dem Höchstpunkt des beregneten Anbaus
und dem Spiegel der Wasserquelle 10 m nicht überschreitet.
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TRAGBARE GÜLLEBEREGNUNGSANLAGEDie tragbare Feldberegnungsanlage kann aus Alurohren, Durchmesser 89, 108 mm bestehen, mit erforderlichen Formstücken, d.h. Bögen, T-Stücken, Blindflanschen etc. Die erforderliche Förderleistung der Güllepumpen beträgt ca. 40 m3/Std. und der Druck ca. 1 MPa (ca. 10 atm.). Ein Beispiel einer solchen Beregnungsanlage ist in der Zeichnung Nr. 2 präsentiert. Die oberirdische Rohrleitung verläuft zwischen der Pumpe, die neben den Güllebecken der Zuchtfarmen aufgestellt ist und dem zu beregnenden Acker. Bei diesem Beispiel werden zwei abwechselnd arbeitende Gülleregner eingesetzt. Die Arbeitszeit des Regners hängt von der erforderlichen Güllemenge und der Verdünnungsverhältnis in Wasser (Trockenmassengehalt) ab. An einer Position arbeitet ein Regner bei Dungberegnung meistens 0,5-1 Std. Die Länge des Gülle-Zuleitungsrohres zum Regner L1+L2+L3+L4 kann im Niederungsgebiet (bei Differenz zwischen Pumpwerk und Regner von 10 m) 2700 m betragen. Bei größeren Niveaudifferenzen ist die Rohrleitung zu kürzen, wobei eine Kürzung um 500 m für jede weitere 10 m Höhendifferenz vorzunehmen ist. In diesem Beispiel ermöglichen die Längen der Beregnungsleitungen (L4) dreimalige Verschiebung des Regners, was insgesamt sechs Betriebspositionen gibt. Vorausgesetzt, dass der Regner 45 Minuten lang in einer Position arbeitet, beträgt die Gesamtarbeitszeit des Regners bei einer Position der Beregnungsleitungen 4 Stunden (6x0,75 Std.). In dieser Zeit wird eine Fläche von 1,1 ha. (6x43x43 m2) beregnet und 160 m3 (4x40 m3) Gülle werden dafür verbraucht. Wenn am Zuleitungsrohr L3 20 T-Stücke installiert werden, erhält man die gleiche Anzahl der Stellungen der Beregnungsrohrleitungen. Bei 80 Betriebsstunden der Regner beregnet die gesamte Beregnungsanlage eine Fläche von 258x860 (22 ha) und verteilt darauf 3200 m3 Flüssigkeit.
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